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Queen's Beast Silbermünzen kaufen

(2 Produkte wurden gefunden)

Preis  
Metall
Typ
Feingewicht
Serie
Land
Eingeführt seit
Mint
Name ↑

The Queen’s Beasts

Als „the Queen’s Beasts“ wurde ursprünglich eine Reihe von elf Statuen bezeichnet, welche den Stammbaum von Königin Elizabeth II. symbolisieren. Die Statuen wurden anlässlich der Krönung von Elizabeth II. im Jahr 1953 vom britischen Bildhauer James Woodford geschaffen und zeitweise vor dem westlichen Anbau der Westminster Abbey – der Krönungskirche der britischen Monarchen – aufgestellt. Heute sind die fast zwei Meter großen Gipsfiguren mit Farbe verziert im Canadian Museum of History bei Ottawa ausgestellt.

Im Laufe der Zeit erfreuten sich die Queen’s Beasts so großer Beliebtheit, dass es fast schon verwunderlich ist, dass die Royal Mint ihnen erst jetzt eine Münzreihe widmet. So wurden seit 1953 unter Anderem Porzellanfiguren, Geschirr, Kerzenhalter, Teelöffel und Briefmarken mit den Beasts produziert. 2016 startete endlich auch Großbritanniens traditionsreiche Münzprägeanstalt eine Serie mit den heraldischen Tieren. Diese Serie wird voraussichtlich alle elf Tiere umfassen, geprägt in 1 und 1/4 Unze Gold sowie 2 Unzen Silber. Folgende Kreaturen werden als Queen’s Beasts bezeichnet:



  • Der Englische Löwe
Der gekrönte Englische Löwe war Motiv der ersten Münze der Serie und steht für das Königreich England und damit den Sitz der britischen Monarchie. Im dem großen Wappen Elizabeth II. findet sich der englische Löwe als Schildhalter und als schreitender Löwe in Gold auf rotem Grund. Dieser wurde wahrscheinlich bereits um 1066 von William dem Eroberer in seinem Wappen geführt und hat sich seither im königlichen Wappen Englands gehalten.

  • Der Greif Edwards III.
Edward III. wird als bedeutendster Herrscher des mittelalterlichen Englands gesehen und hat spielt als solcher eine große Rolle in der britischen Historie. Zu Lebzeiten war er auch als Edward von Windsor bekannt. Der Greif wurde schon von Zeitgenossen mit Edward III. assoziiert und war sogar Teil seines persönlichen Siegels. Im Original hält der Greif ein Schild mit abgebildetem Schloss Windsor. Auch hierin zeigt sich die direkte Verbindung zu Elizabeth II., deren Familie seit 1917 den Namen Windsor trägt, benannt nach der Residenz der Familie westlich von London.

  • Der Falke des Haus Plantagenêt
Das Haus Plantagenêt stellte bereits mehrere Herrscher des Königreichs England und ist eines der Häuser, aus dem die Häuser Lancaster und York hervorgegangen sind. Das Stammland des Hauses liegt in Zentralfrankreich und seine Geschichte lässt sich bis in das 11. Jahrhundert zurückverfolgen. Edward III. stammte ebenfalls aus diesem Haus und trug den Falken – neben dem Greif, dem Besenginster und einem Wolkenbruch mit Sonnenstrahlen – als sein persönliches Symbol.

  • Der schwarze Bulle des Duke of Clarence
Der scharze Bulle steht für den Duke of Clarence, ein heute inaktiver Titel. Eduard IV (1442-1483) stammte vom damaligen Duke of Clarence ab und war aufseiten des Haus York und des Hauses Plantagenet einer der Kontrahenten in den Rosenkriegen, einer der wichtigsten Auseinandersetzung um die Thronfolge im englischen Königreich. Im Original hält der Bulle das Königliche Wappen wie es Edward IV, Richard III. und alle Mitglieder der Häuser Lancaster und Tudor getragen haben.

  • Der Yale von Beaufort
Ein Yale ist eine mythische Kreatur ohne echte Entsprechung in der realen Tierwelt. Am ehesten ist das Tier mit einer Antilope zu vergleichen. Der Name leitet sich wohlmöglich vom hebräischen Wort יָעֵל (Yael) ab, was so viel wie Steinbock bedeutet. Der Yale trägt ein gepunktetes Fell und steht für Heinrich VII. und dessen Mutter Margaret Beaufort. Heinrich war von 1485 bis zu seinem Tod im Jahr 1509 König von England. Außerdem begründete er die Dynastie der Tudors, welches bis 1603 den englischen Thron innehatte.

  • Der weiße Löwe von Mortimer
Der weiße Löwe war nicht nur eins der persönlichen Insignien von Edward IV., sondern steht auch für die Familie Mortimer, aus welcher Vorfahren Edwards IV. und damit Elizabeths II. selbst stammten. Im Original hält der weiße Löwe ein vertikal rot-blau geteiltes Schild mit einer weißen Rose, angelehnt an die Rose des Hauses York und ebenfalls eine Insignie König Edwards IV. Im Gegensatz zum Löwen von England ist der weiße Löwe von Mortimer nicht gekrönt.

  • Der weiße Greyhound von Richmond
Der Greyhound war sowohl Emblem von Heinrich IV. und Heinrich VII. und wurde lange Zeit vor allem im Norden Englands – so auch im Fürstentum Richmond – bevorzugt gezüchtet. Während der Regentschaft Heinrich VII. wurde sogar der englische Löwe sukzessive durch den Greyhound als Wappentier ersetzt. Heinrich VII. nahm damit Bezug auf die antiken Wurzeln des englischen Königreichs. Diese Wurzeln lagen unter anderem bei den keltischen Bretonen, für welche der Greyhound unter Anderem als Jagdgefährte eine wichtige Rolle spielte. Vor sich hält der Greyhound of Richmond ein Schild auf welchem eine Rose mit roten und weißen Elementen abgebildet ist, sie steht symbolisch für die Häuser Lancaster und York und deren Vereinigung.

  • Der rote Drache von Wales
Auch bekannt als der walisische Drache oder einfach der rote Drache (walsisch: Y Ddraig Goch) reicht die Assoziation dieses Fabelwesens mit Wales zurück bis in das Jahr 829. Angeblich hat sogar der legendäre König Arthus selbst den roten Drachen auf seiner Kriegsstandarte getragen. Im Stammbaum Elizabeth II. findet sich der rote Drache erstmals bei Owen Tudor. Später trug ihn auch dessen Enkel Heinrich VII. als eines seiner Embleme. Während der Herrschaft des Haus Tudor stieg der rote Drache sogar zum Schildhalter des englischen Königswappens auf.

  • Das Schottische Einhorn
Zwei Einhörner sind bereits seit dem 16. Jahrhundert die Halter des schottischen Königswappens. Mit der Ernennung des vorherigen schottischen Königs James VI. zum englischen König James I. nahm dieser das Einhorn in das königliche Wappen des Vereinigten Königreichs von Großbritannien, Irland und Frankreichs auf. Noch heute ist das Einhorn Schildhalter im britischen Königswappen und symbolisiert zusammen mit dem englischen Löwen die Einheit des Vereinigten Königreiches. In Schottland wird eine eigene Version des königlichen Wappens genutzt, welche den schottischen Symbolen mehr Fläche einräumt. Im Gegensatz zum regulären Königswappen trägt das Einhorn in der schottischen Version die schottische Krone. Unter den Queen’s Beasts symbolisiert das Einhorn die Herrschaft Elizabeth II. über Schottland als Teil des Vereinigten Königreiches.

  • Das weiße Pferd des Haus Hannover
Dem Haus Hannover entstammte nicht nur die berühmte britische Königin Victoria I. – Ururgroßmutter von Elizabeth II. –, es stellte auch fast zwei Jahrhunderte lang die Herrscher Großbritanniens. Das Pferd als heraldisches Symbol der Welfen, und damit der Stammfamilie des Haus Hannover, lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen und hat als „Sachsenross“ seine Ursprünge wahrscheinlich noch weit vor dieser Zeit.

Es ist zu hoffen, dass der Erfolg der Queen’s Beasts-Serie die Royal Mint auch zukünftig als Inspirationsquelle dienen wird. Die britische Geschichte und Heraldik halten noch viele Besonderheiten bereit.

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