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Royal Mint - die berühmteste Münzprägestätte der Welt

Die Anlagemünzen der traditionsreichen Royal Mint sind schon seit Jahrzehnten eine feste Größe auf dem Markt. Auch die Sammlermünzen der königlich-britischen Münzprägestätte erfreuen sich aufgrund ihrer ausgefeilten Designs und klassischen Motive stets großer Beliebtheit. Wenn auch Sie ihr Anlageportfolio, ihre Sammlung oder sogar beides um Münzen einer der ältesten Münzprägestätten der Welt erweitern wollen, werfen Sie am besten direkt einen Blick auf unser reichhaltiges Angebot. Sollten Sie Fragen haben, stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne Montag bis Freitag von 9:00 per Telefon unter +49 69 348 77570 oder E-Mail zur Verfügung.

The Royal Mint

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Metall
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Mint
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Münzprägung seit über 1100 Jahren

Die Royal Mint ist eine der ältesten noch bestehenden Münzprägestätten der Welt. Bereits 886 wurde die damals als London Mint bekannte Prägestätte erstmals urkundlich erwähnt. Nach dem Umzug in den Tower of London im Jahr 1279 dauerte es noch rund 260 Jahre, bis die Prägestätte in Royal Mint umbenannt und ihr in den 1540er Jahren das Monopol für die Münzprägung im britischen Königreich verliehen wurde. Einige Jahre später fanden auch die ersten Versuche zur maschinellen Prägung von Münzen statt. Aber erst in den 1660er Jahren konnte die Produktion mit pferdebetriebener Rollmühlen und Schraubenpressen weitestgehend mechanisiert werden.

Nicht nur berühmte Münzen, auch berühmte Persönlichkeiten sind mit der Royal Mint verbunden. Neben den britischen Monarchen, deren Konterfeit eine der vielen Münzen zierte, ist der Master of the Mint der Jahre 1699 bis 1727 zu nennen. Der Naturwissenschaftler Isaac Newton, dessen Thesen unser Verständnis der Physik revolutionierten, war bis zu seinem Tod Leiter der Royal Mint.

Da die erweiterten Kapazitäten der Royal Mint zu Konflikten mit dem ebenfalls im Tower stationierten Militär geführt hatten, wurden ab 1809 neue Räumlichkeiten bezogen. Nach einer umfangreichen Reform des Münzsystems 1851 wurden ab 1855 in verschiedenen Kolonien der britischen Krone Ableger der Royal Mint errichtet, aus denen zwei ebenfalls sehr bedeutende Prägestätten hervorgegangen sind: die Perth Mint in Australien und die Royal Canadian Mint in Ottawa. Kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts überschritt die Mint 1899 erstmals die Grenze von 100 Millionen pro Jahr geprägten Münzen.

Im Ersten Weltkrieg trugen deutsche Flugzeuge den Krieg bis nach London und bei einem Angriff auf die Mint wurden vier Arbeiter getötet. Von den Zerstörungen und dem Verlust konnte sie sich aber schnell erholen und bemühte sich um Prägeaufträge aus dem Ausland. So wurde die Sowjetunion ein wichtiger Kunde der Royal Mint. 1922 wurde das Royal Mint Advisory Comittee gegründet, welches seit dem für die Entwürfe der Münzen, Medaillen und Siegel verantwortlich ist.

Auch der Zweite Weltkrieg ging an der Royal Mint nicht ohne Verluste vorüber. Bei einem Bombenangriff wurden acht Arbeiter getötet und die Zerstörungen zwangen das Britische Finanzministerium, in Buckinghamshire eine Behelfsprägestätte zu errichten, welche bis zum Ende des Krieges Bestand hatte.

Doch auch von diesen Rückschlägen erholte sich die Royal Mint schnell und produzierte bereits 1964 über eine Milliarde Münzen pro Jahr. Sieben Jahre später wurde dann das britische Münzsystem, bis dahin noch auf dem karolingischen System beruhend, auf das Dezimalsystem umgestellt. Wenige Jahre später wurden die verbleibenden Räumlichkeiten am Tower Hill verlassen und die Münzprägung vollständig nach Llantrisant in Südwales übertragen. Die bisher letzte große Veränderung für die Royal Mint erfolgte im Jahr 2009 mit der Überführung in eine regierungseigene Limited.

Die Royal Mint heute

Rückblickend auf eine reiche Geschichte ist die Royal Mint heute eine der größten und wichtigsten Münzprägestätten der Welt. Neben britischen Kurs- und Anlagemünzen werden hier Sammlermünzen, zivile und militärische Orden sowie Münzen aus über 60 Staaten geprägt. Aufgrund dieses vielfältigen Aufgabenspektrums entfallen heute 15% der weltweiten Münzproduktion auf die Royal Mint. Solch große Produktionsmengen lassen sich nur mit einer hochmodernen und leistungsfähigen Ausstattung bewältigen. So ist nicht nur das Design, sondern auch die Produktionsweise und Prägequalität der Münzen der Royal Mint richtungsweisend. Beste Voraussetzungen also, um einige der erfolgreichsten Anlagemünzen auf dem Markt zu produzieren.

Eine dieser Münzen ist die erstmals 1987 veröffentlich Britannia. Die Münze zielt vor allem auf den britischen Markt ab. Motiv ist die namensgebende Göttin, welche schon die britischen Römer als Schutzgöttin ihrer Heimat verehrten. Heute gilt sie – mit Dreizack und Schild bewehrt – als Verkörperung der britischen Nation. Aufgrund ihres ausgefeilten Designs ist die Münze sowohl in Gold als auch in Silber bei Sammlern auch außerhalb der britischen Inseln beliebt.

Die wichtigste Münze der Royal Mint und eine internationale Größe auf dem Anlagenmarkt ist der Sovereign. Die Geschichte der Münze beginnt bereits im Jahr 1489, als sie unter Heinrich dem VII. das erst Mal geprägt wurde. 1604 wurden die letzten „alten“ Sovereign geprägt und verloren im 17. und 18. Jahrhundert an Bedeutung. Mit dem „Great Recoinage of 1816“ (Link in Englisch) kam der Sovereign ab 1817 wieder als Kursmünze in Gebrauch. Zu dieser Zeit wurde auch das bis heute gebräuchliche Design, entworfen von Benedetto Pistrucci, mit George dem Drachentöter eingeführt. Bis heute gilt die Darstellung von George dem Drachentöter als Pistruccis berühmteste Arbeit. Zu dieser Berühmtheit hat letztlich auch der Sovereign beigetragen. Doch auch solch ein berühmtes Motiv konnte nicht verhindern, dass mit dem Ende der Golddeckung auch das Ende des Sovereign als reguläres Zahlungsmittel kam. Als solche wurde er in Großbritannien bis 1917, in Südafrika sogar bis 1932 genutzt.

1957 dann erlebte der Sovereign seine Renaissance als Anlagemünze. Seither erfreut er sich aufgrund seiner langen Tradition und Wertstabilität großer Beliebtheit bei Anlegern weltweit. Als eine von sehr wenigen Anlagemünzen wird der Sovereign nicht in Unzen gewichtet, sondern nach seinem Nennwert in Pfund gestückelt. So werden neben den Sovereign auch der Half Sovereign und der Quarter Sovereign geprägt.

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