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10 Rubel Tscherwonez | Gold | 1923-1982

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10 Rubel Tscherwonez Gold 1923-1982


Der Tscherwonez (russisch: Cervonec) ist eine Goldmünze aus Russland. Ursprünglich wurden in Russland westliche Goldmünzen als Tscherwonez bezeichnet.



Der Name der Goldmünze gibt einen deutlichen Hinweis auf ihre Legierung. Frei übersetzt bedeutet „Tscherwonez“ (auch Tschervonetz oder Chervonetz, Plural: Tscherwonzen) "rote Münze" und bezieht sich auf den Kupferanteil, der den Goldgehalt von 900er Feingold ergänzt, um ihre Kratzfestigkeit zu erhöhen und der 10-Rubel-Goldmünze einen rötlichen Schimmer verleiht.



1923, kurz nach Ende des russischen Bürgerkrieges und ein Jahr nach Gründung der Sowjetunion, wurde erstmals eine russische Goldmünze mit dieser Bezeichnung geprägt. Sie trug den Namen und das Wappen der russischen SFSR - nicht der gerade neu gegründeten Sowjetunion. Diese russische Goldmünze wurde, mit einigen Pausen, bis ins Jahr 1982 geprägt.



Ihr Gesamtgewicht beträgt 8,6026 Gramm bei einem Feingehalt von 900/1000 was einem Feingewicht von 7,7416 Gramm (fast eine 1/4 Unze) entspricht, mit dem Nominalwert von 10 Rubel.



Ab 1922 war der Tscherwonez auch Währungsbezeichnung auf sowjetischen Banknoten und der Name wurde allgemein für Banknoten / Münzen etc. verschiedenster westlicher Währungen verwendet. Mit der Währungsreform von 1947 wurden diese Noten aber abgeschafft.



Seit der russischen Währungsreform im Jahr 1947 liegt der Wert von zehn alten Rubel bei einem neuen Rubel. Aus Sicht des Nennwertes spielt dies aber keine Rolle, da der Materialwert diesen deutlich übersteigt. Experten vermuten, dass es sich beim den Tscherwonetz um eine Anlehnung an eine weitere bekannte Goldmünze, den Vreneli, handelt.



Von 1975 bis 1982 gab die Sowjetunion erneut Tscherwonez Goldmünzen mit dem alten Motiv heraus. Es lagen fünfzehn Jahre erheblicher politischer und gesellschaftlicher Umbrüche hinter dem neuen Staat, eine Kriegsbeteiligung und wirtschaftliche Notzeiten. Die Sowjetunion benötigte dringend Devisen und nutzte dafür gezielt die Prägung und den Verkauf der 10-Rubel-Goldmünze ins Ausland, damit frische Devisen ins Land geholt werden konnten.



Das Design des Tscherwonetz wurde während der gesamten Prägezeit beibehalten und in allen Prägejahren sind auf der Tscherwonez-Goldmünze sämtliche Umschriften und Wörter einschließlich des Nennwertes in kyrillischen Buchstaben geprägt.



Bereits auf der Vorderseite der ersten nachrevolutionären Rubel-Goldmünze ist die spätere, stark idealisierende Stilrichtung zu erkennen, die für viele Jahrzehnte alle Kunstbereiche der Sowjetunion prägen würde. Der Tscherwonez zeigt einen breitbeinig stehenden Bauern mit Blickrichtung nach rechts, der mit zur Seite gestrecktem rechten Arm dabei ist, die Aussaat zu verteilen. Auf seiner linken Seite trägt er einen Korb mit Saatgut, der mit einem Tuch quer über seinen Oberkörper und die Schulter entlastet wird. In Höhe des rechten Oberschenkels ist im Hintergrund eine aufgehende Sonne mit verschieden langen Strahlenlinien zu erkennen. Davor ist noch ein Pflug in Seitenansicht geprägt. In Blickrichtung des Bauern ebenfalls scheinbar im Hintergrund findet sich die Silhouette einer Industrieanlage mit rauchenden Schloten. Oberhalb des Bauern steht der Nennwert. Das Prägejahr findet sich in der unteren Hälfte der linken Seite und folgt dem äußeren Ring aus Punkten.



Die Rückseite ist mit einem Hammer und einer Sichel versehen, welcher von Ähren umschlossen wird vor einer aufgehenden Sonne, was für Arbeiter und Bauern als die beiden Grundpfeiler des Staates steht. Eingerahmt wird das Siegel von einem sich oben verjüngenden Kornkranz. Außerdem auf der Rückseite befindet sich die Inschrift „PCOCP“ (entspricht RSFSR = Russian Soviet Federated Socialist Republic). Aussnahme ist das Prägejahr 1925, da hier unterhalb des Emblems der Schriftzug "CCCP" (entspricht USSR = Union of Soviet Socialist Republics) steht. Der Münzrand ist glatt und mit der Inschrift „Leningradskii Monetny Dvor“ ("Leningrader Münze") versehen.



Die Umschrift beginnt links neben der Ornamentfläche und endet auf ihrer rechten Seite. Sie zitiert den aus dem Kommunistischen Manifest von Marx und Engels bekannten Kampfruf der Kommunisten "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" einschließlich Ausrufungszeichen zum Schluss. Abgeschlossen wird auch die Rückseite durch einen umlaufenden Ring aus erhabenen Punkten.



Die Prägungsgeschichte des Tscherwonez ist recht interessant, da zwischen den Prägejahren 1923, 1925 und der Wiederaufnahme der Prägung von 1975 bis 1982 ein große zeitliche Lücke klafft. Neben Münzen aus dem Jahr 1923 erfreuen sich vor allem die Münzen aus den 1980er Jahren großer Beliebtheit bei Sammlern.



Es wurde nur eine Stückelung produziert die fast dem heute gebräuchlichen Feingewicht einer viertel Unze Gold entspricht.



Vereinzelt wurden Proof-Tscherwonzen oder Tscherwonez-Goldmünzen mit Stempelglanz aus den späteren Jahrgängen ausgegeben (z.B. 1980: 100.000 Stk.), die eher auf das Interesse der Sammler abzielen. Die insgesamt hohe Auflage der Stempelglanz Prägung (z.B. 1977: 2.000.000 Stk.) führen zu anlegerfreundlichen Handelspreisen. Die Ausgaben von 1923, 1980, 1981 und 1982 erzielen Sammleraufschläge. Die ursprünglichen Ausgaben von 1923 sind selten und deswegen nur mit hohen Sammleraufschlägen zu bekommen. Oder sie sind wie die Ausgabe von 1925 bis auf eine Handvoll Exemplare ganz eingeschmolzen worden. Die verbliebenen Goldmünzen finden sich ohnehin in Museumsbesitz.



Als Anlagemünze eignen sich bei den russischen 10-Rubel-Tscherwonez-Goldmünzen lediglich die Nachprägungen von 1975 bis 1979. Die Prägezahlen in diesen Jahren sind hoch, teilweise in Millionenauflage, und für Sammler nicht von weiterem Interesse.

  • Land: Russland
  • Feingewicht1: 7.74g
  • Serie: Russische Rubel
  • Reinheit: 900/1000
  • Durchmesser, mm: 22.50
  • Nennwert: 10
  • Währung: Russische Rubel
  • Produktverpackung: Münztasche
  • Echtheitsgarantie: Kein Echtheitszertifikat
  • Artikelnummer: 11503

1 Das angegebene Feingewicht entspricht dem Feinmetal des Produkts. Das tatsächliche Gewicht kann nach oben abweichen.

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